Klassisch oder modern

Fondue-Varianten

Fondues kommen in vielen Varianten daher: ein klassisches  Käse-Fondue, mit Wein oder Bier, kalorienarm mit Suppe oder in süßen Varianten.

Der Käse-Klassiker
Das klassische Fondue ist das Käsefondue mit Weißwein. Damit wird ein Stückchen Weißbrot überzogen. In den Topf kommt ein fetter Käse, der gut schmilzt.

Während des Schmelzens sollte der Käse immer im gleichmäßigen Tempo in Form einer Acht, am besten mit einer Gabel oder einem Holzlöffel, umgerührt werden.

Der Geschmack wird vom Käse vorgeben, entweder sanft oder kräftig. Nachgewürzt darf mit Pfeffer oder Knoblauch werden.

Im Herbst und Winter empfiehlt sich ein würziger Halbfettkäse.

Ein Käsefondue ist von Haus aus sehr sättigend und kalorienreich. Daher sollte man auf üppige Beilagen oder Nachspeisen verzichten.

Erfrischend ist ein Salat oder leichtes Gemüse.

Alternativ zum Weißwein kann auch Süßmost zum Käse beigemengt werden.

Aber Achtung: gemäß der Tradition muss der, der sein Stück Brot im Fondue verliert, eine Runde ausgeben!



Moderne Variationen
Wer keinen Käse mag, kann Fondue mit Fett oder Bouillon zubereiten.

Geeignet für das Fondue sind erhitzbare Fette und Öle wie Kokosfett oder Pflanzenöl. Butter, Margarine oder kalt gepresste Öle gehören nicht in den Topf.

Die kalorienärmere Variante ist Suppe. Egal, ob Fett oder Bouillon, in beidem kann man sehr gut Fleisch, Gemüse und Fisch garen.

Wichtig ist nur, dass die Temperatur richtig ist und der Fonduetopf nicht bis zum Rand mit Flüssigkeit gefüllt wird. Schließlich sollten auch noch Gabeln und Speisen Platz haben.

Wer einmal etwas Neues ausprobieren möchte, der kann dem Fondue einen ganz anderen Geschmack verleihen. Wie wäre es einmal mit einem Tomatenfondue? Dazu versetzen Sie die Bouillon einfach mit Tomatenmark und schmecken es nach Belieben ab.

Toll ist auch ein Fondue mit frischen Kräutern oder Knoblauch.

Asiatischen Touch bekommt das Fondue mit Curry, scharfem Chili oder Kokosmilch.

Für edle Momente bietet sich auch Champagner an.

Autor: Anita Arneitz

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2 Kommentare „Fondue-Varianten“

  1. Nuala
    Nuala — 4.5.2021 um 19:49 Uhr

    Besonders lecker schmeckt es, wenn anstelle des Weissbrotes ein knuspriges Nussbrot genommen wird. Auch Würfel von leicht säuerlichen Äpfeln oder auch Ananas sorgen für ein angenehmes frisches Gegengewicht, das erst noch der Verdauung dienlich ist. Auch wird nicht nur Weisswein und oder Schnaps dazu getrunken, sondern viele Schweizer trinken auch heissen Tee zum Fondue.

  2. ingridS
    ingridS — 25.10.2017 um 21:43 Uhr

    Wir lieben Fondues in allen Variationen, wird bei uns immer zelebriert.

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